Das lachende Kind von Cem Ylmaz

Rezension: Das lachende Kind von Cem Ylmaz

“Das lachende Kind” von Cem Ylmaz ist eines der Bücher, das beweist: Es lohnt sich, Bücher von Self-Publishing Autoren zu lesen.

Es ist eine überraschende Geschichte über den Tod und Vergebung. Erzählt von den Protagonisten, deren Schicksale durch den Tod verbunden sind. Obwohl das Thema des Buches schwer wiegt, bleibt der Autor Cem Ylmaz leichtfüßig in der Sprache. “Das lachende Kind” liest sich trügerisch leicht. Vielleicht zu leicht für das Ende, das auf den Leser wartet. Cem Ylmaz schreibt über etwas Unerträgliches auf eine Art, die es mir verständlich gemacht und mich zugleich tief berührt hat.

Der Autor – Cem Ylmaz

Es gibt Ereignisse, die tun allen Menschen gleichermaßen weh. Ereignisse, die universell schmerzhaft sind und mit denen zu leben, eine Herausforderung ist. In “Das lachende Kind” zeigt der Autor eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Protagonisten, die durch ein solches Ereignis für immer verbunden sind. Ihre Wege unterscheiden sich darin, wie sie danach weiterleben. Ein tragischer Unfall bindet sie auf eine Weise an einander, der sie sich nicht entziehen können. Genau darin liegt auch ihre Chance auf Heilung.

“Das lachende Kind” ist ein berührender Roman, der sich an einem Nachmittag lesen lässt. Das trifft sich gut, denn es ist schwer, ihn aus der Hand zu legen.

Details zum Buch

“Das lachende Kind” von Cem Ylmaz

Verlag: BoD, April 2020

Preis: 14,90 Euro für das Taschenbuch und 9,99 Euro für das E-Book

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